Die üblichen Verdächtigen

Zwar konnten deutsche Journalisten die Stimmung in Israel vor der Wahl nicht richtig deuten (Stichwort „Rechtsruck“), aber Susanne Knaul von der TAZ weiß nur Stunden nach der Wahl ganz genau wie die nächste Regierung und ihre Politik ausschauen wird. In der „Analyse“ kann man zu zudem den Vorwurf an den israelischen Wähler herauslesen, dass der sich nicht wirklich für die Themen Iran, Palästinenser oder Syrien interessierte, sondern viel mehr um so banale Dinge wie Wirtschaft.

Als Höhepunkt präsentiert Knaul Israel als DAS Problem in der Region. Da sind die Hamas mit ihren Zerstörungsphantasien und die korrupte Fatah ganz schnell vergessen. Schuld sind allein die Israelis mit ihren Siedlungen und mit einem Regierungschef der „von Frieden redet, ohne für ihn was zu unternehmen“. Schon blöd so eine demokratisch gewählte Regierung, wenn doch die Araber regelmässig bereitwillig die Hand für den Frieden symbolisch in Form von Raketen auf israelische Städte ausstrecken.

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