Zu Gast bei Freunden

Am 4. Februar wird Ali Akbar Salehi, seines Zeichens Aussenminister des Irans, auf Einladung der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik) in Berlin sprechen. Das Thema: Irans Rolle für einen regionalen Frieden.

Salehi ist quasi ein Staatlich geprüfter „Friedensforscher“ des Mullah-Regimes, der in Interviews seine Expertise über Israel so zusammenfasst: „Wir betrachten Israel nicht als Staat. Es ist eine Einrichtung um den amerikanischen Einfluß im Nahen Osten zu erweitern.“ („we don’t consider Israel a country. Israel is an entity, the extension of the U.S. influence in the Middle East“).

Ob ein israelischer Vertreter ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen wird, ist nicht überliefert und auch eher unwahrscheinlich. Vermutlich sogar zurecht, denn „Hardlinern“ möchte man bestimmt kein Forum bieten.

Zu soviel Idealismus muss man dem DGAP gratulieren. Mehr Kreativität, hätte man den Regime-Freunden des DGAP allerdings durchaus zugetraut. Hätten sie bloß die Aussenminister Ägyptens, Syriens, Pakistans sowie Repräsentanten der Hamas und Hezbollah eingeladen, könnte man die Veranstaltung sogar als „Friedenskonferenz“ vermarkten.

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