Ein toter Jude, ist ein guter Jude

Am 30. Januar berichtete die ARD über den Besuch des Ägyptischen Staatspräsidenten Mursi in Berlin. Bis dahin alles schön und gut, wenn da nicht der merkwürdige Off-Kommentar gewesen wäre, in dem Mursis Aussagen, dass Juden die Nachkommen von Affen und Schweinen sind, als Israelkritik geadelt wurden. Nach Darstellung der Tagesschau, haben diese Worte also die gleiche „Qualität“ wie die „israelkritischen“ Kolumnen eines „Augstein“s, oder die Kakophonie eines Ken Jebsens. So gesehen, war die Aufnahme „Augstein“s in die selbe Liste wie die Muslimbrüder, zu denen auch Mursi gehört, nicht ganz verkehrt. Lediglich die Bezeichnung der Hitliste war falsch. Besser wäre gewesen „Top 10 der israelkritischen investigativen Journalisten“. Fehlt nur noch Mursis Beitritt in den DJV

Zuvor widmete man ganze 5 min – also 1/3 der Sendezeit – dem Gedenken der Opfer des Zweiten Weltkriegs. Denn in Deutschland tut man nichts lieber als Nazi-Deutschland, auch 80 Jahre später, zivilcouragiert zu bekämpfen und sich so um die toten Juden zu sorgen. Insofern ist Israel selbst schuld. Würde es nur aufhören zu existieren, dann bekäme es ebenfalls eine Sonderbehandlung und einen Gedenktag im Bundestag.

Die Tagesschau vom 30.01.2013

Siehe auch: Henryk M. Broders Kommentar

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