Journalismus in der Westbank – Selbstzensur, Schikanen und eine bittere Realität

„Palästinensische Journalisten beklagten eine zunehmende Drangsalierung durch die Behörden. Ihnen würden keine Einladungen zu offiziellen Ereignissen zugeschickt. Sie müssten eine scharfe Selbstzensur ausüben. Gewisse Themen wie Religion, Sex und Kritik am Präsidenten Abbas seien tabu. Berger zitiert den angesehenen Kommentator Hani al-Masri, der neben der israelischen Besatzung, auch die Spaltung des palästinensischen Volkes in Westjordanland und Gazastreifen, Fatah-Partei und Hamas, wirtschaftliche Zwänge durch Anzeigen-Entzug im Falle kritischer Berichte, gesellschaftliche „Traditionen“ und mangelnde Kommunikation in den Redaktionen aufzählte. Es gebe keine Redaktionskonferenzen zum Austausch von Informationen und Kritik.

Doch es gibt auch andere Ansichten. Einer der einflussreichsten palästinensischen Journalisten beantwortete unsere Frage zum künftigen palästinensischen Staat: „Als Araber würde ich Jordanien als Herrscher über die palästinensischen Gebiete vorziehen. Als Journalist träume ich von einer Rückkehr der israelischen Besatzung, wegen der Pressefreiheit.“

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