Roger Waters in Berlin – Wie ein DIE WELT Journalist nichts verstanden hat!

„Die Jüdischen Gemeinden Düsseldorf und Berlin nennen Roger Waters einen geistigen Brandstifter und einen Antisemiten, weil der Künstler auf dem fliegenden Schwein eben den Davidstern platziert hat (…) Waters ist kein Brandstifter. Für Juden, aber auch Muslime, gilt das Schwein als unrein. Gläubige dürfen dessen Fleisch nicht essen. Sicher, es ist ein provokanter, ein respektloser Umgang mit den Gefühlen der Gläubigen, sicher wird auch sein, dass Waters weiß, dass er provoziert.“ – WELT ONLINE, 05.09.2013

Nein, nicht wegen dem Schwein ist Roger Waters ein Antisemit, sondern weil er von Israel besessen ist und es wiederholt als Apartheidstaat, Theokratie und rassistisch bezeichnet sowie des Völkermordes bezichtigt. Hingegen hat der „Humanist“ Roger ein blindes Auge und ein taubes Ohr wenn es um tatsächliches Leid geht. Vor allem, wenn dieses Leid von muslimischen Staaten verursacht wird.

Einen Kommentar oder gar ein Wort des Mitgefühls für getötete Palästinenser in Syrien, oder zur Weigerung des Libanons palästinensische Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen, bleibt aus.  Zu den hundertausenden Opfer des syrischen Bürgerkriegs, gibt es ebenfalls keine Wortmeldung des BDS-Aktivisten. Zu Mali, Sudan, oder Tibet hat Roger auch nichts zu sagen. „Man kann sich nun Mal nicht für jede gerechte Sache einsätzen“, begründet der „mitfühlende“ Roger sein obsessives Verhältnis mit Israel, daher habe er sich der BDS-Bewegung angeschlossen. Alles klar? Nicht? Egal!

Dass die Hamas in ihrer Satzung die Vernichtung aller Juden (nicht nur in Israel) festgehalten hat, ist dem guten Roger ziemlich egal. Nicht nur das er dieser Tatsache widerpricht, er verteidigt die Hamas wo er kann. Ja er sieht in den Islamisten einen legitimen Vertreter der Palästinenser und vor allem eine politische Partei! Das Leid der Palästinensern unter der Hamas hingegen kritisiert Roger nicht.

All diese Fälle verbindet eins : Keine Juden, keine Menschenrechtsverletzungen. Das ist die Logik eines obsessiven Israelhassers.

Das Schwein ist nicht die „Provokation“ und aufgrund von fehlenden muslimischen Symbolen schon gar nicht für Muslime. Mit dem Davidstern „provoziert“ Roger ausschließlich Juden und Israelis, das ist der feine Unterschied, denn Muslime zu provozieren wagt der „mutige“ Roger nicht. Er wird schon genau wissen warum. Schwilden darf sich hierüber gern bei Kurt Westergaard erkundigen.

Zum Schluß fehlt nur noch, dass Frédéric Schwilden die Card Blanche für alle Antisemiten ausspielt: jüdische Familienmitglieder; die hat der gute Roger nämlich auch!

Siehe auch:
Roger Waters displays anti-semitism during live concert
Offene Wunden, Übersetzungsfehler und fliegende Schweine

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