Es ist wieder November in Deutschland

Aufgrund der Wortwahl dachte ich im ersten Augenblick, dass „Augstein“ zur ARD gewechselt ist. Doch dem war nicht so. Ganz in der Tradition „Augsteins“ (Israel führt die Welt am Gängelband), wird Israel als das Problemkind für den Weltfrieden dargestellt. Teichmann gelingt es allerdings das Ganze viel subtiler zu formulieren. Da scheint jemand aus den Werken seines „Mentors“ gelernt zu haben um nicht doch noch in letzter Sekunde auf den Simon-Wiesenthal-Center-Top-Ten-Liste-der-antisemitischen-Verunglimpfungen-Zug aufzuspringen. Hier einige Beispiele:

„Premier Netanjahu will kein Abkommen“
„Israel gegen den Rest der Welt“
„Israel will kein Abkommen“
„Für die internationale Gemeinschaft aber werden die Zwischenrufe des israelischen Ministerpräsidenten bereits wieder zur Belastung“
„Das ist der Knackpunkt zwischen Israel und dem Rest der Welt“

Israel torpediert Atomverhandlungen mit Iran   tagesschau.de

Screenshot tagesschau.de

Laut Teichmann, radikalisiert das Verhalten Israels die Iraner. Das erinnert sehr stark an „Augsteins“ selbstgezüchteten Feinde.

Aber es ist ja wieder November in Deutschland und da „Augstein“ mit Snowden und den Koalitionsverhandlungen beschäftigt ist, muss ein anderer in die Bresche springen. So gesehen, hat Torsten Teichmann diese Aufgabenstellung mit Bravour gemeistert!

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